Es war einmal eine fröhliche Schnecke namens Hans. Hans war nicht nur eine gewöhnliche Schnecke, nein. Er liebte Abenteuer und Erfindungen. Immer neugierig und voller Tatendrang kroch er durch seinen Garten auf der Suche nach neuen Dingen, die er entdecken und erkunden konnte. Eines Tages stieß er auf ein merkwürdiges Ding, das er noch nie zuvor gesehen hatte. Es war klein, zylindrisch und glänzend — eine Batterie!

"Hmm...", murmelte Hans, "was mag das wohl sein?" Er untersuchte die Batterie sorgfältig, schnupperte daran und leckte schließlich daran. Er machte ein abscheuliches Gesicht, als der bittere Geschmack der Batterie seine Sprache traf. "Igitt! Das schmeckt ja fürchterlich!", sagte er und schüttelte sich.

Aber trotz des furchtbaren Geschmacks war Hans fasziniert. Mit strahlenden Augen betrachtete er die kleine Batterie und begann, Zukunftspläne zu schmieden. Tag und Nacht beschäftigte sich Hans mit dem kleinen Ding und schließlich hatte er eine Idee: "Ich könnte ein Auto bauen! Ein kleines Auto nur für mich, angetrieben durch diese wunderbare Energiequelle!" sagte er zu sich selbst.

Also machte sich Hans ans Werk und begann unter großer Mühe, sein Auto aus Blättern, Zweigen und Steinen zu bauen. Er arbeitete Tag und Nacht an seinem Projekt, bis er schließlich zufrieden mit seiner Arbeit war. Der einzige Haken war, dass er nicht wusste, wie er die Batterie einbauen sollte.

Er versuchte es zuerst mit Schnüren aus Gras und dann mit Blättern, aber nichts funktionierte. Hans war am Ende seiner Weisheit und kurz davor aufzugeben. Plötzlich erschien seine Freundin Hilde, eine gleichfalls abenteuerlustige Schnecke, auf der Bildfläche. Sie hatte das ganze Geschehen beobachtet und sich gedacht: "Hans braucht meine Hilfe."

Hilde schlug vor, eine Rinne aus einem flachen Stein zu machen und die Batterie hineinzulegen. Sie half Hans bei der Umsetzung und tatsächlich hielt die Batterie in ihrer Rinne perfekt. Nach getaner Arbeit sah Hans erst jetzt, was für ein wundervolles Auto er und Hilde gebaut hatten. Er jubelte und Dankte Hilde für ihre Hilfe.

Hans rutschte in seinem neuen Auto mit einer bisher unbekannten Schnelligkeit durch den Garten. Auch Hilde war begeistert von Hans‘ neuem Auto und gemeinsam rutschten sie durch den Garten und amüsierten sich dabei königlich. Sie zischten an den Vögeln und Insekten vorbei und hatten einen riesigen Spaß.

"Das ist das großartigste Ding, das ich je gesehen habe!", rief Hans aus. "Ich wusste gar nicht, dass so etwas möglich ist. Danke für deine Hilfe, Hilde!"

Und von diesem Tag an wurden Hans und Hilde die schnellsten Schnecken ihres Gartens, völlig unberührt vom Tempo der anderen Insekten. Sie fuhren auf ihren kleinen batteriebetriebenen Autos umher und erlebten immer neue Abenteuer. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sausen sie noch heute durch ihren Garten. Schneckentempo war gestern, heute ist Batteriezeit. Und alle, die das sahen, konnten nur staunen und lachen.

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