Es war einmal ein kleines Mädchen namens Emma. Emma war ein mutiges und kluges Mädchen, das in einem winzigen Dorf lebte, das im Schatten eines riesigen Schlosses lag. Das Schloss, ein gigantisches Bauwerk, das hoch über den Wolken zu sein schien, war seit Jahren verlassen.

Emma hörte oft Geschichten über das Schloss und seine vergangenen Bewohner von den älteren Dorfbewohnern. "Es wurde von einer gütigen Königin und ihrem gerechten König bewohnt", erklärten sie, "bis eines Tages eine böse Hexe es besetzte, das Königspaar verbannte und das Schloss mit einer stürmischen Wolke umgab, so dass niemand es betreten oder verlassen konnte."

Emmas Interesse war geweckt. Sie träumte davon, die Königin und den König zu retten und das Schloss von der Hexe zu befreien. Tag und Nacht dachte sie nach, wie sie es schaffen könnte. Sie las alte Bücher und hörte auf die Weisen des Dorfes, und eines Tages hatte sie tatsächlich einen Plan.

Zuallererst musste sie die stürmische Wolke passieren. Sie beobachtete die Wolke, studierte ihre Bewegungen und merkte, dass sie sich in regelmäßigen Abständen lichtete. Mit Geschick und Mut schlich sie sich durch die Wolke und betrat endlich das Schloss.

Die Innenräume des Schlosses waren genauso unheimlich wie Emma es sich vorgestellt hatte. Das Echo ihrer Schritte hallte durch die leeren Hallen, und der kalte Stein unter ihren Füßen fühlte sich leblos an. Sie fand dann den Thronsaal, wo die böse Hexe saß.

Die Hexe, überrascht von Emmas Anwesenheit, brüllte mit einer zornigen Stimme: "Wer bist du und was willst du hier?" Emma, obwohl sie Angst hatte, trat tapfer vor und antwortete: "Ich bin Emma, aus dem Dorf unten, und ich bin hier, um das Schloss von deiner Herrschaft zu befreien."

Die Hexe lachte schallend, aber Emma blieb unerschütterlich. Sie forderte die Hexe zu einem Rätselwettbewerb heraus, der einzige Weg, den sie kannte, um sie zu besiegen. Die Hexe, sicher in ihrer Klugheit, nahm die Herausforderung an.

Stundenlang stellten sie sich gegenseitig Rätsel, deren Antworten sie in den alten Büchern des Dorfes gefunden hatte. Immer wieder brach die Hexe in schallendes Gelächter aus, als Emma ihre Rätsel löste. Doch schließlich stellte Emma ein Rätsel, das die Hexe nicht lösen konnte.

"Was ist so zerbrechlich, dass es zerbricht, wenn man seinen Namen nennt?" Die Hexe dachte nach, verzog das Gesicht, kratzte sich am Kopf, doch sie fand keine Antwort. "Es ist die Stille", sagte Emma leise und die Hexe schrumpfte zu einem kleinen Frosch zusammen.

Der Sieg über die Hexe brach die Wolke auf und das Schloss wurde wieder in strahlendes Sonnenlicht getaucht. Die Königin und der König kehrten zurück und das Dorf feierte ihre neue Heldin, das mutige und kluge Mädchen Emma. Und von diesem Tag an war das Schloss kein Ort der Angst mehr, sondern ein Ort der Freude und des Glücks. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Die Moral der Geschichte? Mut und Wissen sind die stärksten Waffen gegen das Böse - und jedes Mädchen kann eine Heldin sein.

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